Mustersatzung gemeinnütziger verein

Die bei­den Recht­sakte unter­schei­den sich in der Art der Organ­i­sa­tio­nen, denen sie dienen: Die MNCA umfasst gemein­nützige Organ­i­sa­tio­nen und die RUUNAA gemein­nützige Vere­ini­gun­gen ohne eigene Rechtsper­sön­lichkeit. Sie vari­ieren auch je nach Ein­fluss­bere­ich, wobei die MNCA stärker angenom­men wird als die RUUNAA. Einzelne Mit­glieder von gemein­nützi­gen Organ­i­sa­tio­nen ohne eigene Rechtsper­sön­lichkeit sind anfäl­lig für per­sön­liche rechtliche Haf­tung, sollte es zu einer Klage kom­men. RuU­NAA ersetzt zwar nicht die beste­hen­den staatlichen Gesetze, bietet aber mehr Schutz für nicht inko­r­pori­erte Vere­ini­gun­gen, indem es behauptet, dass diese Grup­pen juris­tis­che Per­so­nen sind und nicht nur Einzelper­so­nen, die für Grup­pe­nak­tio­nen zur Rechen­schaft gezo­gen wer­den kön­nen. Eine Non-Profit-Organisation ist eine Gruppe, die zu anderen Zwecken als der Gewin­ngener­ierung organ­isiert ist und in der kein Teil des Einkom­mens der Organ­i­sa­tion an ihre Mit­glieder, Direk­toren oder Lei­t­en­den verteilt wird. Gemein­nützige Unternehmen wer­den oft als “Nicht-Aktiengesellschaften” beze­ich­net. Sie kön­nen die Form einer Gesellschaft, eines einzel­nen Unternehmens (z. B. einzel­ner gemein­nütziger Beiträge), einer nicht recht­seige­nen Vere­ini­gung, einer Part­ner­schaft, einer Stiftung (die durch ihre Stiftung durch einen Grün­der in Form einer Treuhandge­sellschaft gekennze­ich­net ist) oder einer Eigen­tumswoh­nung (gemein­sames Eigen­tum an gemein­schafts­freien Bere­ichen durch Eigen­tümer benach­barter Einzelein­heiten, die nach staatlichen Eigen­tumswoh­nun­gen gegrün­det wur­den) annehmen. Gemein­nützige Organ­i­sa­tio­nen müssen bei ihrer Grün­dung als gemein­nützige Organ­i­sa­tio­nen aus­gewiesen wer­den und dür­fen nur Zwecke ver­fol­gen, die durch Gesetze für gemein­nützige Organ­i­sa­tio­nen zuläs­sig sind. Zu den gemein­nützi­gen Organ­i­sa­tio­nen gehören Kirchen, öffentliche Schulen, öffentliche Wohltätigkeit­sor­gan­i­sa­tio­nen, öffentliche Kliniken und Kranken­häuser, poli­tis­che Organ­i­sa­tio­nen, Recht­shil­fege­sellschaften, Frei­willigenor­gan­i­sa­tio­nen, Gew­erkschaften, Berufsver­bände, Forschungsin­sti­tute, Museen und einige Regierungs­be­hör­den. Gemein­nützige Organ­i­sa­tio­nen sind nach staatlichem Recht organisiert.

Für gemein­nützige Unternehmen haben einige Staaten das Revised Model Non-Profit Cor­po­ra­tion Act (1986) ver­ab­schiedet. Für gemein­nützige Vere­ine haben einige Staaten den Uni­form Non-Profit Asso­ci­a­tion Act ver­ab­schiedet (siehe Col­orado 7–30-101 bis 7–30-119). Einige Staaten befreien gemein­nützige Organ­i­sa­tio­nen von staatlichen Steuer– und beschäf­ti­gungspoli­tis­chen Pro­gram­men wie Arbeit­slosen­geld. Einige Staaten gewähren Gemein­nützi­gen Organ­i­sa­tio­nen Immu­nität von der Haf­tung gegen uner­laubte Hand­lung (siehe Massachusetts-Gesetz, das einer engen Gruppe von Non-Profit-Organisationen Immu­nität gewährt) und andere Staaten begren­zen die Haf­tung für uner­laubte Hand­lung, indem sie eine Schaden­sober­grenze erlassen. Das staatliche Recht regelt auch die Anforderun­gen an die Anwer­bung und Akkred­i­tierun­gen, wie Lizen­zen und Genehmi­gun­gen. Jeder Staat definiert Non-Profit-Organisation anders. Einige Staaten unter­schei­den zwis­chen Organ­i­sa­tio­nen, die ohne gemein­nützige Ziele nicht gewin­nori­en­tiert tätig sind (wie ein Sport– oder Berufsver­band) und gemein­nützi­gen Vere­ini­gun­gen, um zu bes­tim­men, welche rechtlichen Priv­i­legien den jew­eili­gen Organ­i­sa­tio­nen gewährt wer­den. (…) ist ein gemein­nütziger Verein, der nach dieser Satzung und zweit­ens nach den Artikeln 60 ff. des Schweiz­erischen Bürg­er­lichen Geset­zbuches geregelt ist. Sie ist poli­tisch neu­tral und kon­fes­sion­s­los. Der Model Non­profit Cor­po­ra­tion Act (MNCA) ist ein Musterge­setz, das vom Non­profit Orga­ni­za­tions Com­mit­tee of the Busi­ness Law Sec­tion der Amer­i­can Bar Asso­ci­a­tion erstellt wurde. [1] Die MNCA ist ein Muster­satz von Statuten für gemein­nützige Kör­per­schaften, die von den staatlichen Geset­zge­bern zur Annahme vorgeschla­gen werden.